Heutzutage verlagern immer mehr Unternehmen ihren Fokus vom Offline- zum Online-Geschäft oder nutzen zumindest das Internet als Vertriebskanal. Der erste Schritt besteht darin, sich an Entwickler zu wenden, und das Ergebnis ist eine Website – eine Online-Präsenz für das Unternehmen.
Eine Website allein generiert jedoch keine Umsätze. Niemand kennt sie. Wie gewinnen Sie Besucher für Ihre Website? Welcher Kanal eignet sich besser für den Einstieg – kontextbezogene Werbung oder Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Sollten Sie zielgerichtete Werbung einsetzen und zu welchem Zweck? Diese Fragen sind besonders dringlich für junge Marken, deren wichtigste Werbeplattform das Internet ist.
In diesem Artikel haben wir eine grobe Strategie skizziert, der Sie folgen können, wenn Sie bereits eine Website haben und nicht wissen, wo Sie mit deren Vermarktung beginnen sollen.
Vorbereitungsphase
Natürlich möchten Sie von Anfang an Umsätze erzielen. Doch wenn Ihre Marke noch nicht bekannt ist, reichen selbst hohe Besucherzahlen möglicherweise nicht aus. Das Vertrauen in Ihre Marke fehlt noch. Daher ist es von Vorteil, wenn Nutzer von Ihnen erfahren, bevor sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen benötigen.
Zuerst sollten Sie Social-Media-Seiten für Ihr Projekt erstellen (falls noch nicht geschehen), diese gestalten und mit einigen Beiträgen füllen. Um Ihre Markenbekanntheit zu steigern, empfehlen wir Ihnen anschließend YouTube- und Facebook-Werbekampagnen mit maximaler Reichweite. Für Werbeinhalte empfehlen wir mehrere kurze Videos, die die Anwendung Ihrer Produkte und deren Vorteile demonstrieren.
Videowerbung und Reichweitenkampagnen sind ideal, da die Kosten pro Aufruf und Interaktion minimal sind. Allerdings generiert diese Werbeform nicht direkt viele Leads oder Verkäufe. Sie ist ein praktisches Instrument, um Nutzern grundlegend neue Funktionen Ihres Produkts vorzustellen und Interesse an Ihrer Marke zu wecken.
Phase 1 – Start gezielter Werbung
Wir verknüpfen zielgerichtete Facebook-Werbung mit dem Kampagnentyp “Lead-Generierung”.
Verschiedene Facebook-Kampagnen nutzen unterschiedliche Auslieferungsalgorithmen. Die Kosten pro Klick sind bei Lead-Generierungskampagnen höher als bei Reichweitenkampagnen. Das liegt daran, dass Facebook gezielt Nutzer ausspielt, die mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Produkt oder eine Dienstleistung bestellen. Für effektive Lead-Generierungsanzeigen sind neben präzisem Targeting und Zielgruppentests auch korrekt konfigurierte Analysetools unerlässlich.
Sie müssen ein Facebook-Pixel auf Ihrer Website installieren und alle möglichen Mikro- und Makro-Targeting-Aktionen an Ihr Facebook-Werbekonto senden. Wir empfehlen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen anklickbar zu machen und Links zu Ihren Instagram- und Facebook-Konten auf Ihrer Website einzufügen (idealerweise in einem separaten Fenster öffnen). Weitere Informationen zu zielgerichteter Werbung finden Sie auf unserer Seite.
Phase 2 – SEO-Optimierung
Wir empfehlen, mit Facebook-Anzeigen anstatt mit Google-Anzeigen zu beginnen, da Facebook weniger empfindlich auf die Qualität der Landingpage reagiert.
Für Google Ads-Werbung ist eine gut optimierte Website unerlässlich. Die Onpage-Optimierung umfasst die Behebung technischer Fehler, das Hinzufügen von Meta-Tags (Tags, die Google helfen, den Zweck Ihrer Website zu verstehen) und das Platzieren relevanter Inhalte. Wir empfehlen, vor dem Start der Anzeigenschaltung zumindest grundlegende SEO-Maßnahmen durchzuführen. Die Qualität der Landingpage ist einer der Faktoren, die bei der Berechnung der Kosten pro Klick (CPC) berücksichtigt werden und beeinflusst sogar die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Website bei einem bestimmten Keyword angezeigt wird. Eine gut indexierte Website ermöglicht Ihnen die Nutzung zusätzlicher Google Ads-Tools, wie z. B. dynamischer Suchanzeigen, die besonders effektiv sind, wenn Ihre Ziel-Suchanfragen Long-Tail-Keywords sind. Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von SEO-Kampagnen, wann Sie erste Ergebnisse sehen und welche Kosten damit verbunden sind, auf unserer Verkaufsseite. SEO
Schritt 3: Google Ads verbinden
Suchmaschinenwerbung
Sobald die Onpage-Optimierung abgeschlossen ist, können Sie Google Ads-Anzeigen schalten. Google Ads-Suchanzeigen sprechen die “affineste” Zielgruppe an – also diejenigen, die bereits Interesse an ähnlichen Dienstleistungen haben und online nach Informationen dazu suchen. Dies ist potenziell einer der wichtigsten Kanäle zur Kundengewinnung. Damit dieses Tool jedoch effektiv ist, müssen Sie Zeit in die Optimierung investieren.
Remarketing
Nutzer entscheiden selten spontan über eine Produktbestellung. Viele brauchen etwas Zeit zum Nachdenken. Nach einer reiflichen Überlegung kehren diese Nutzer möglicherweise über die organische Suche auf Ihre Website zurück. Dabei können sie jedoch von anderen Anbietern abgelenkt werden oder die falsche Suchanfrage formulieren, um zu Ihrer Website zu gelangen. Um Nutzer, die Ihre Website bereits besucht, aber keine Bestellung aufgegeben haben, zurückzugewinnen, empfehlen wir Remarketing mit Google Ads und Facebook Ads. Durch die Nutzung beider Plattformen erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher unsere Anzeige im richtigen Moment sehen und auf Ihre Website zurückkehren, um eine Bestellung aufzugeben. Für erfolgreiches Remarketing sind korrekt konfigurierte Analysetools in Google Analytics und Facebook erforderlich. Außerdem sollte die Erstellung von Remarketing-Zielgruppen von Beginn der Werbekampagne an aktiviert sein.
Ähnliche Zielgruppenlisten
Sobald Ihr Projekt mehrere hundert abgeschlossene Bestellungen verzeichnet, können Sie Ihre Zielgruppe mithilfe von Listen mit ähnlichen Nutzern erweitern. Diese Listen sind sowohl in Facebook Ads als auch in Google Ads verfügbar. Google bietet außerdem Tools wie Smart Campaigns an, die sich hervorragend eignen, um in gut gepflegten Konten neue Leads zu generieren. Diese Anzeigen sind so effektiv, weil sie hochgradig auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind und auf statistischen Daten statt auf Annahmen basieren.
Abschluss
In diesem Artikel haben wir untersucht, wie verschiedene Marketingkanäle interagieren und für welche Ziele sie eingesetzt werden sollten. Durch die Integration digitaler Marketinginstrumente in der richtigen Reihenfolge, die Nutzung aller verfügbaren technischen Ressourcen von Google und Facebook sowie die Ausnutzung der Synergieeffekte durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Tools kann die Promotion Ihres Projekts maximale Ergebnisse erzielen. Dieser Artikel beschreibt jedoch einen allgemeinen Ansatz, der die Besonderheiten Ihres Projekts nicht berücksichtigt. Um eine maßgeschneiderte Marketingstrategie zu entwickeln, müssen Sie Ihr Produkt recherchieren, eine Wettbewerbsanalyse durchführen und ein Zielgruppenprofil erstellen. Bei Imaris gehen wir jedes Projekt individuell an. Unser Expertenteam analysiert das Projekt, wählt die passenden Marketinginstrumente aus und gibt Empfehlungen zum jeweils angemessenen Budget.