Das Problem der “wenigen Anfragen”
Wir haben das Konto weiter optimiert, und die Ergebnisse haben sich nach und nach verbessert.
Die kaufbereite Zielgruppe sucht gezielt nach bestimmten Produktmodellen. Das Produktsortiment des Unternehmens ist zwar sehr breit gefächert, aber gleichzeitig hochspezialisiert, weshalb die Suchanfragen mit der höchsten Konversionsrate ein sehr geringes Suchvolumen aufweisen. Das Konto enthielt ständig Keywords, die Google als “geringes Suchvolumen” einstufte und deren Anzeigenschaltung dadurch verhindert wurde.
Eine dynamische Suchkampagne sollte dieses Problem lösen. Wir haben jedoch festgestellt, dass Produktkarten zwar gut mit Inhalten gefüllt sind, Produktkategorien aber häufig SEO-optimierte Texte vermissen lassen. Eine gute Website-SEO ist für dynamische Suchanzeigen unerlässlich; andernfalls ist deren Wirksamkeit begrenzt.
Der Wendepunkt kam mit der sogenannten Niedrigkostenstrategie. Diese Strategie beinhaltet die Erstellung von Gruppen mit Keywords mit hohem Suchvolumen und breiter Übereinstimmung sowie die Festlegung des Klickpreises (CPC) deutlich unterhalb des Wettbewerbs des Hauptkeywords. Dadurch werden Impressionen primär durch verwandte Suchanfragen generiert, auch durch solche mit dem geringsten Suchvolumen. Im Gegensatz zu einer dynamischen Kampagne konnten wir Nutzer so auf die Kategorieseite leiten und ihnen das Produktsortiment präsentieren.
Im September 2018 haben wir endlich unsere gewünschten Ergebnisse erzielt: Die Werbeeinnahmen stiegen deutlich an, und der DRR sank auf 3.541 TP3T.